Alterspersönlichkeiten im Pflegeheim: Wie sicher ist sicher?

Die Arbeit in Pflegeeinrichtungen ist aus vielerlei Gründen anspruchvoll: Körperlich, geistig und auch seelisch. Da würde es sehr helfen, auf einige der vielen bisher immer aufs neue zu beantwortenden Fragen abschließende Antworten finden zu können. Zum Beispiel bei der schwierigen Balance zwischen Sicherheit und persönlicher Freiheit.

Hermine* ist eine charismatische, warmherzige Frau. Mittelmäßig sind nur ihre Beeinträchtigungen – mit 89 Jahren ist sie meist gut in der Lage, ihre täglichen Verrichtungen selbständig zu erledigen. Hermine geht gern spazieren und alle 14 Tage zum ‚sporteln’ in den Fitnessraum ihres Altenheims. So weit, so gut, wäre da nicht ihre risikobehaftete Kombination aus Osteoporose, die ‚Frailty‘ genannte Gebrechlichkeit bei Mangelernährung und zweitweise Schlafstörungen bei zeitweisen kognitiven beeinträchtigungen. Diese Ausgangslage beschreibt eine ziemlich typische Situation für BewohnerInnen, wie wir sie in unserer Skala in Kategorie B2 beschreiben.

Vier Kategorien, eine Unterkategorie – unsere Alterspersönlichkeiten

Kurzer Einschub für neue Leser unserer Reihe zum Thema Alterspersönlichkeiten: Wir haben in Zusammenarbeit mit dem Institut für Pflegewissenschaft der Salzburger PMU eine Kategorisierung verschiedener Alterspersönlichkeiten erarbeitet. Ziel: Eine im pflegerischen Alltag hilfreiche Entscheidungshilfe für die richtige Ausstattung des Lebens- und Pflegeumfeldes. Wir haben vier Kategorien ‚A’ bis ‚D’ beschrieben, jeweils unterteilt in ‚1 – kognitiv weitgehend unbeeinträchtigt’ und ‚2 – kognitiv beeinträchtigt’.

Das Beste für Hermine

Sie wird Ihnen bekannt vorkommen, die Fragestellung, mit der sich Hermine und ihre BetreuerInnen immer wieder auseinandersetzen müssen: Wie umgehen mit dem hohen Sturzrisiko, wenn Hermine nachts verwirrt aus dem Schlaf hochschreckt und spontan aus dem Bett strebt? Klar, dass Sedierungen oder Fixierungen nicht in Frage kommen… aber Seitenteile vielleicht? Nur zur Not, sagt Hermine, sie fühlt sich darin unbehaglich.

Smarte Lösungen

Es gibt gleich zwei gute Wege, die – jede für sich, oder, besser noch, gemeinsam – hervorragende Lösungen bieten: Ein Ultra-Niedrigbett minimiert das Sturzrisiko und beruhigt ungemein. Unser Weltrekordhalter practico ultraniedrig 9,5/80 bringt es auf einen Verstellbereich von 9,5 cm in der Niedrigposition bis auf 80 cm Pflegehöhe. Und intelligent vernetzte Sensorik analysiert fortlaufend verschiedene Messwerte, vergleicht sie mit individuell angepassten Voreinstellungen und den Gewohnheiten des Bewohners und informiert die Pflege, wenn Handlungsbedarf besteht, also ganz anders als der bloße ‚Bettausstiegsalarm‘ früherer Zeiten. Nicht ganz uneigennützig erwähnen wir hier unser System SCC von bock (SCC steht für Smart Care Control), dem nachgesagt wird, auf diesem Feld ziemlich weit vorn zu sein.

Sicher bedeutet auch: Sehr konkret entlastend für alle Beteiligten

So oder so ausgestattet, schlafen Hermine und ihre B2-Kategorienachbarn beruhigt und unbeeinträchtigt in ihrer Bewegungsfreiheit, aber bei dennoch minimierten Risiken.

Und die sie betreuenden Pflegenden wissen sich von Smart Care Control zu jeder Zeit informiert, ob und welcher Handlungsbedarf besteht; ständiges – oft störend unnötiges – Nachschauen entfällt. Nebenbei liefert SCC Daten für Dokumentation, Diagnostik und Therapie; mit dem System von bock natürlich ganz und gar DSGVO-konform.

Es gibt sie also, die win-win-win-Lösungen: Mehr Sicherheit und mehr Wohlgefühl und entlastete Pflege. Und damit auch deutliche Kostenvorteile, die wir Ihnen gerne vorrechnen.

*) Name geändert, der tatsächliche Name ist unserem pflegewissenschaftlichen Partner Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU) bekannt.


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