Mobilitätsforschung im Bett – bock lässt Liegeflächen wissenschaftlich prüfen

Eine wissenschaftliche Beobachtungsstudie soll zeigen, ob ergonomische Liegeflächen wir das Einzel-Federsystemen ripolux neo® die Mobilität der Nutzer verbessern.
Eine wissenschaftliche Beobachtungsstudie soll zeigen, ob ergonomische Liegeflächen wir das Einzel-Federsystemen ripolux neo® die Mobilität der Nutzer verbessern.
Für eine optimale Druckentlastung kann die Liegefläche ripolux® neo aus Federn in drei verschiedenen Härtegraden werkzeuglos und individuell konfiguriert werden.
Für eine optimale Druckentlastung kann die Liegefläche ripolux® neo aus Federn in drei verschiedenen Härtegraden werkzeuglos und individuell konfiguriert werden.
Pflegewissenschaftler PD Dr. Nils Lahmann von der Charité Berlin übernimmt die wissenschaftliche Begleitung der Beobachtungsstudie zur Wirkweise von Liegeflächen.
Pflegewissenschaftler PD Dr. Nils Lahmann von der Charité Berlin übernimmt die wissenschaftliche Begleitung der Beobachtungsstudie zur Wirkweise von Liegeflächen.

Die Schlafqualität und Mobilität von Pflegebett-Nutzern steht im Fokus einer neuen Beobachtungsstudie, die der Bettenhersteller Hermann Bock GmbH auf der Medizintechnik-Messe Medica (Düsseldorf, 16. – 19. November 2015) ankündigt. Die Untersuchung soll klären, wie sich Schlafparameter wie Komfort, Schmerzbewertung und die Erholsamkeit des Schlafes je nach Liegefläche unterscheiden. Dabei werden klassische Liegeflächen mit dem Unterfederungssystem "ripolux neo" verglichen, das aus mehr als 100 Einzelfedern besteht und eine ergonomischere, punktuelle Druckentlastung gewährleistet. Gerade für Pflegeeinrichtungen sei die bewegungsunterstützende Wirkung der verwendeten Liegeflächen von hoher Bedeutung, berichtet der Pflegewissenschaftler PD Dr. Nils Lahmann von der Charité Berlin, der die Studie wissenschaftlich begleitet: "Der Erhaltung und Stärkung der Mobilität in der Pflege muss insgesamt mehr Beachtung geschenkt werden, denn wir wissen aus Studien, dass sie ein Schlüsselfaktor für viele andere Gesundheitszustände ist."

'Wie man sich bettet, so liegt man' wird wissenschaftlich geprüft

Die Beobachtungsstudie, die im Fachjargon 'Post-Market Clinical Follow-up' (PMCF) heißt, wird von der Hermann Bock GmbH initiiert: "Wir wollen den Spruch 'wie man sich bettet, so liegt man' mit wissenschaftlichen Daten unterfüttern", erklärt Dr. Stefan Kettelhoit, Geschäftsführer der Hermann Bock GmbH. Dabei lege das Unternehmen großen Wert auf Unabhängigkeit: "Wir brauchen belastbare Daten nach wissenschaftlichen Standards, keine Gefälligkeitsuntersuchung", betont Kettelhoit, "denn die Ergebnisse sollen uns dabei helfen, Betten für die Pflege noch besser zu machen."

Anwendungsbeobachtung an sechs Studienzentren in Deutschland

Das Forschungsprojekt soll insbesondere ans Licht bringen, inwieweit eine bewegungsunterstützende Wirkweise von Pflegebetten die Mobilität der Bewohner fördern kann. Um belastbare Daten zu sammeln wird die Untersuchung im Rahmen der sogenannten 'Post Market Surveillance' (PMS) in Deutschland an sechs Pflegeeinrichtungen mit über 100 Teilnehmern durchgeführt. Sensoren im Bett werten dabei verschiedene Schlaf- und Lageparameter aus. Die so gewonnenen Daten werden mit Nutzerbefragungen der Teilnehmer verknüpft, um subjektive Ergebnisse wie "Erholsamkeit des Schlafes" mit objektiven Messdaten in Relation zu setzen. Erste Ergebnisse der Untersuchung sollen im Sommer 2016 bereitstehen.

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