Mobilitätsforschung im Bett: bock stellt erste Ergebnisse der 'ripolux neo'-Beobachtungsstudie vor

Pflegewissenschaftler PD Dr. Nils Lahmann arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Charité Berlin und übernimmt die wissenschaftliche Begleitung der Beobachtungsstudie zur Wirkweise von Liegeflächen.
Pflegewissenschaftler PD Dr. Nils Lahmann arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Charité Berlin und übernimmt die wissenschaftliche Begleitung der Beobachtungsstudie zur Wirkweise von Liegeflächen.
Erste Ergebnisse einer aktuellen Beobachtungsstudie deuten darauf hin, dass Bewohner in Betten mit einzelgefederten Liegeflächen wie ripolux neo® ruhiger und auch erholsamer schlafen.
Erste Ergebnisse einer aktuellen Beobachtungsstudie deuten darauf hin, dass Bewohner in Betten mit einzelgefederten Liegeflächen wie ripolux neo® ruhiger und auch erholsamer schlafen.

Mit einer wissenschaftlichen Beobachtungsstudie untersucht die Hermann Bock GmbH derzeit den Zusammenhang zwischen Schlafqualität und Mobilität von Pflegebett-Nutzern. Die wissenschaftliche Begleitung der Studie erfolgt durch den Pflegewissenschaftler und Epidemiologen PD Dr. Nils Lahmann, der am 8. und 9. März 2016 erste Zwischenergebnisse auf der Messe "Altenpflege 2016" präsentieren wird. Das Forschungsprojekt soll klären, ob und welche Vorteile Pflegebetten mit Bewegungsunterstützung haben. Dabei werden einzelgefederte ripolux neo® Liegeflächen und klassische Liegeflächen miteinander verglichen.

Mobilität verbessert sich

"Erste Messergebnisse zeigen, dass die Einzelfederung dabei hilft, eine übermäßig hohe Anzahl der Makrobewegungen in der Nacht zu reduzieren." Dies deutet Dr. Nils Lahmann als Hinweis darauf, „dass die Bewohner in Betten mit ripolux neo® ruhiger und auch erholsamer schlafen. Das deckt sich auch mit den Antworten der begleitenden Befragung." Zudem verbessere sich die Beweglichkeit der Bewohner. Gerade diese bewegungsunterstützende Wirkung sei in der Pflege von hoher Bedeutung, da Mobilität ein Schlüsselfaktor für viele andere Gesundheitszustände sei. Allerdings bremst der Pflegewissenschaftler zu frühe Schlussfolgerungen: "Die Tendenz ist zwar klar positiv, aber die Untersuchung ist noch im Gange. Um zuverlässige Rückschlüsse ziehen zu können, müssen wir warten bis sämtliche Ergebnisse vorliegen."

Die 'ripolux neo'-Beobachtungsstudie wird aktuell an Pflegeeinrichtungen bundesweit durchgeführt. Sensoren im Bett werten dabei verschiedene Schlaf- und Lageparameter aus. Die so gewonnenen Daten werden mit Nutzerbefragungen der Teilnehmer verknüpft, um subjektive Ergebnisse wie "Erholsamkeit des Schlafes" mit objektiven Messdaten in Relation zu setzen.

Vorteile auch aus Sicht der teilnehmenden Pflegeeinrichtungen

Die 'ripolux neo'-Beobachtungsstudie wurde als 'Post-Market Clinical Follow-up' von der Hermann Bock GmbH initiiert. Sein Unternehmen lege bei der Studie großen Wert auf Unabhängigkeit, erklärt Geschäftsführer Dr. Stefan Kettelhoit: "Wir brauchen belastbare Daten nach wissenschaftlichen Standards, keine Gefälligkeitsuntersuchung. Denn die Ergebnisse sollen uns dabei helfen, Betten für die Pflege noch besser zu machen."

Auf der "Altenpflege 2016" wollen auch die Pflegedienstleitungen des Ravensberger Stifts und von Diakonis, Detmold, die beide an der Untersuchung teilnehmen, ihre Erfahrungen schildern. So habe die Studie den positiven Nebeneffekt, dass aufgrund der Sensordaten auch Medikationsanpassungen bei einzelnen Bewohnern vorgenommen werden konnten, berichtet etwa Carola Hilker, pflegerische Leiterin bei Diakonis. Aufgrund solch positiver Rückmeldungen überlegt die Hermann Bock GmbH aktuell, die Studie nochmals auszuweiten, um weitere Pflegeeinrichtungen in das Studienpanel aufnehmen zu können. Weitere Informationen unter: infoNOSPAM@bock.net.

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