Perfekt auf Pflege eingerichtet

Liebe Leserinnen und Leser,
Qualität kostet Geld. Diese Einsicht scheint in der Politik langsam anzukommen: Am 9. November hat der Bundestag das "Pflegepersonal-Stärkungsgesetz" (PpSG) beschlossen. Für Optimisten ist das ein guter Start, für Pessimisten nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Denn wo die 13.000 Pflegekräfte zu finden wären, die mit dem Gesetz finanziert werden sollen, steht in den Sternen. Dass Deutschland im Jahr 2018 bislang 1.000 Pflegeheimplätze verloren hat, scheint da ins Bild zu passen.
Doch das ist nur die halbe Wahrheit: Tatsächlich wechseln viele Plätze vom stationären in den ambulanten Sektor. Wie das genau geht, zeigt etwa das neue Projekt WohnenPLUS der Evangelischen Heimstiftung.
Der Abschnitt "Digitalisierung“ scheint der praxisnähere Teil des Pflegepersonal-Stärkungsgesetzes zu sein. Dass Investitionen dringend erforderlich sind, zeigt eine aktuelle Studie zu WLAN in Pflegeeinrichtungen. Jetzt können ambulante und stationäre Einrichtungen 12.000 EUR Förderung zur Digitalisierung erhalten – und das ist noch nicht alles: Wir haben das zum Anlass genommen, weitere Fördertöpfe für die Pflege zu suchen – und sind fündig geworden. Und das sind doch endlich einmal gute Nachrichten für die Qualität der Pflege! In diesem Sinne wünschen wir von der Hermann Bock GmbH Ihnen einen schöne Adventszeit.

MARKT

Fordern und fördern

Dass Handlungsbedarf im Themenfeld Altenhilfe besteht zeigt auch die Vielzahl adressierbarer Fördergeld-Töpfe. Im Dschungel einer fünfstelligen Anzahl möglicher Förderquellen den Überblick zu behalten fällt naturgemäß schwer. So schwer, dass manche Töpfe weitgehend ungenutzt bleiben, weil die Wege dorthin gar zu undurchschaubar sind. Man fragt sich also: Wo beginnen, wie vorgehen? Wir weisen den Weg. mehrFördermittel einwerben

TRENDS

Pflegewohnen statt Pflegeheim: Ev. Heimstiftung startet mit neuem Konzept

Interview mit Martin Schäfer
Neue Versorgungsformen, die die harten Grenzen zwischen stationärem (Heimpflege) und ambulantem Sektor (häusliche Pflege) aufbrechen, haben großes Potenzial. Ein Beispiel hatten wir mit dem Ahsbahs Stift in Schleswig Holstein vorgestellt. Im Süden der Bundesrepublik, in Baden-Württemberg, setzt die Evangelische Heimstiftung auf eine ähnliche und doch ganz andere innovative Wohnform: WohnenPLUS. Wir haben mit Prokurist Martin Schäfer über das neue Angebot gesprochen. mehrWohnenPLUS bei der Evangelischen Heimstiftung

MARKT

Erste WLAN-Studie: Zu wenig Netz in Pflegeheimen

Das Internet ist aus unserer heutigen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. 99,6 Prozent der 16-24jährigen sind online. Die Möglichkeiten des Netzes und die zunehmende Digitalisierung unserer Gesellschaft zieht auch ältere Menschen immer mehr in ihren Bann. Doch wird diesem Umstand auch in Pflegeeinrichtungen Rechnung getragen? mehr

TRENDS

Bettenentwicklung in den Bundesländern 2018

Deutschland hat 2018 mehr als 1.000 stationäre Pflegeplätze verloren

Der stationäre Pflegemarkt in Deutschland ist in stetiger Bewegung. Die Zahl der verfügbaren Pflegebetten hängt natürlich von neu gegründeten oder geschlossenen Pflegeheimen ab, aber auch vom Bettenauf- oder -abbau in bestehenden Einrichtungen. Wir stellen die Entwicklungen der Pflegeplätze im noch laufenden Jahr 2018 im Detail vor. mehr

SERIE

Praxis Hilfsmittel-Versorgung: 2. Versorgungsziele definieren

Die Argumentation mit Kostenträgern, warum ein ganz bestimmtes Hilfsmittel im Einzelfall erforderlich ist, kann nervenaufreibend sein: Angesichts bestehender Sparzwänge und pauschalierender Verträge muss jeder Hilfebedarf gegenüber der Pflege- oder Krankenkasse sorgfältig begründet sein. Eine Definition der „Versorgungsziele“, die mit dem Hilfsmittel erreicht werden, ist dafür grundlegend. In unserer Serie zur Praxis der Hilfsmittel-Versorgung erklären wir die wichtigen Konzepte und Begriffe und zeigen, worauf es ankommt. mehr

GESELLSCHAFT

Alterspersönlichkeiten im Pflegeheim: Ambiente wirkt

‚Pflegebedürftig‘ ist ein schlimmes Wort für Menschen, die es auf sich be-ziehen sollen; ‚ins Heim müssen’ ist dessen Steigerung. Nicht, weil es ir-gendwie anrüchig oder gar schuldbesetzt wäre, auf die Hilfe anderer an-gewiesen zu sein. Sondern, weil es früher meist bedeutete, dass der selbstbestimmte Teil des Lebens in erfreulicher Umgebung zu Ende war. Das kann, gottlob, heute auf vielerlei Art anders sein. mehr


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